• Susanne

Yoga-Werbung: 8 Tipps für dein Yoga-Business



So geht Werbung für Yogalehrerinnen – praktikabel, einfach & schnell


Du hast dich als Yogalehrerin selbstständig gemacht oder ein Studio eröffnet? Dann ist der nächste Schritt, damit sichtbar zu werden. Hier bekommst du nützliche Tipps und Empfehlungen für deine Yoga-Werbung.


Inhaltsverzeichnis:

· Werbung im spirituellen Kontext

· Vorarbeit: Zielgruppe, Marke & Angebot definieren

· 8 Marketing-Tipps für dein Yoga-Business

· Der richtige Marketing-Mix


Yoga-Werbung im spirituellen Kontext

Im Yoga-Business wird Werbung oft kritisch gesehen. Mit Werbung können Menschen beeinflusst werden und Werbung wird für alles Mögliche gemacht. Werbung zielt darauf ab, ein Angebot zu verkaufen und damit Geld zu verdienen. Aber gar keine Werbung zu machen wäre jetzt auch falsch. Man kann auch Werbung für gute Sachen machen. Auch für dein Yoga Angebot, denn Yoga ist eine gute Sache. Mit Werbung kann ich mein Ziel auch anderen bewusst machen.


„Marketing ist wie Yoga. Sei geduldig und übe deine Asanas. Nicht alle Asanas werden zu deinen Vorstellungen passen.“

Vorarbeit: Zielgruppe, Marke & Angebot definieren

Es gibt unzählig viele Yogalehrerinnen und jedes Jahr werden es mehr. Aber die gute Nachricht ist, dass es immer noch sehr viele Menschen gibt, die noch kein Yoga üben.


Wer ist deine Zielgruppe?

Bevor du für deinen Yogakurs Werbung machst, solltest du deine Zielgruppe klar definieren. An wen richtet sich dein Angebot (Geschlecht, Alter, Hobbies, Lebenssituation)?

Finde heraus, wo sich deine künftigen Teilnehmerinnen aufhalten. Auf welchen Social Media Kanälen findest du sie? Instagram, Facebook, Pinterest oder LinkedIn? Wenn sie an den gleichen Themen interessiert sind wie du, hat dein Angebot großes Potenzial.

Wenn du schon länger Yoga unterrichtest, kannst du auch deine Teilnehmerinnen fragen, warum sie regelmäßig an deinem Yoga-Unterricht teilnehmen.


Was genau bietest du an?

Der Yoga-Markt ist voll, deshalb musst du dir Gedanken machen, warum dein Yogakurs besonders ist. Eine glasklare Positionierung bzw. eine Spezialisierung in einer Nische hebt dich von anderen Yogalehrerinnen ab. Du könntest dich auf Yoga für Läuferinnen oder auf Yoga für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen spezialisieren.


TOP 8 Marketing-Tipps für dein Yoga-Business


1. Website – die Basis für Yoga Online Marketing

Die meisten Menschen werden auf der Suche nach einem Yoga Studio das Internet nutzen. Ich gehe davon aus, dass du online aktiv bist und selbst Suchmaschinen wie Google nutzt, um dich über interessante Themen zu informieren.

Für deine Online Aktivitäten ist deine eigene Website deshalb ein wichtiger Punkt. Du wirst in der Suche angezeigt und interessierte Menschen werden auf deine Website weitergeleitet. Dort können sie sich über dein Angebot informieren und mit dir Kontakt aufnehmen. Du solltest auch darauf achten, dass deine Website dein Angebot übersichtlich darstellt.

Damit du unabhängig von Social Media bist oder wenn du einfach einmal keine Lust auf Social Media hast, kannst du mit einer SEO-optimierten Website dein Angebot bewerben und dir eine Online-Community aufbauen.


2. Blog – mit gutem Content punkten

Wenn du dich mit einem bestimmten Thema intensiver beschäftigen möchtest und in der Yoga Stunde dafür zu wenig Zeit ist, ist ein Blog Beitrag eine wunderbare Möglichkeit dich als Expertin zu positionieren. Du wirst sichtbarer und findest schneller Teilnehmerinnen für dein Yoga Angebot.

Ein Blog ist ein sehr wichtiger Marketing Kanal für Yogalehrerinnen. Google und andere Suchmaschinen werden deine Website besser platzieren.


3. Google My Business *gratis*

Bei Google kannst du eine kostenfreie Unternehmensseite anlegen und dadurch leichter gefunden werden. Du hinterlegst deine Kontaktdaten, kannst Fotos und Informationen zu deinem Yoga Business hinterlegen. Präsentiere dein Yoga Angebot und gib Hinweise auf Veranstaltungen. Ein kostenfreier Eintrag in Google Maps zeigt Menschen in der Umgebung, wo sie dich finden können. Du kannst damit noch mehr potenzielle Teilnehmerinnen erreichen.

Wenn deine Teilnehmerinnen mit deinem Yoga Angebot zufrieden sind und dein Angebot immer wieder buchen und dich sogar weiterempfehlen, bitte sie um eine Bewertung auf Google. Hier kannst du sehr einfach Bewertungen sammeln und neue Teilnehmerinnen finden. Das ist Empfehlungsmarketing auf einfache Art und Weise. Und dazu noch vollkommen kostenlos.


4. Newsletter / E-Mail-Marketing

Mit gutem Marketing machst du auf dich und dein Yoga Angebot aufmerksam. Eine Möglichkeit, um zu deinen Teilnehmerinnen eine Beziehung aufzubauen, ist ein regelmäßiger Newsletter. Du kannst mehr Informationen zu deinen Yoga Kursen geben oder ein neues Angebot vorstellen. Auch Literaturtipps für Yogahaltungen könntest du im Newsletter versenden.

Wenn du dein Yoga Angebot erweitern möchtest, bietet es sich auch an, dass du im Newsletter dafür Werbung machst und speziell für die Newsletter-Abonnenten einen Rabatt-Code anbietest.

Ein Newsletter ist eine preiswerte Maßnahme um organische Reichweite aufzubauen und mehr Teilnehmerinnen zu finden. Alternativ könntest du bezahlte Werbung schalten und dadurch mehr Teilnehmerinnen zu finden. Aber für einen regelmäßigen Newsletter brauchst du am Anfang erst einmal nur eine E-Mail-Adresse oder du versendest den Newsletter über einen E-Mail Marketing Anbieter.



5. Social Media – Evergreen im Yoga-Marketing

Heutzutage geht ohne Social Media nichts mehr. Wenn du online sichtbar werden und Reichweite aufbauen möchtest, ist Social Media ein wichtiger Bestandteil im Yoga Marketing.

Es reicht aber nicht aus, dass du einen Account hast und ab und zu ein schönes Foto teilst. Ein Social Media Account muss regelmäßig gepflegt werden. Erstelle regelmäßig Beiträge, teile Fotos rund um Yoga und fordere deine Follower zu Reaktionen auf. Stelle Fragen, gebe Tipps zur Yogapraxis, kommentiere bei anderen Accounts oder beteilige dich an Diskussionen. Dadurch baust du ein Vertrauensverhältnis auf und neue Besucher lernen dich kennen. Durch regelmäßige Beiträge zeigst du, was dich interessiert oder du zeigst ein neues Yoga Angebot.

Es gibt wirklich viele Social Media Kanäle und du überlegst jetzt, wie du das alles noch zeitlich schaffen sollst. Um Content zu erstellen, der deinen Followern echten Mehrwert bietet, musst du deine wertvolle Zeit investieren. Konzentriere dich deshalb auf 1 – 2 Social Media Kanäle und teile hier regelmäßig interessante Inhalte zu Yoga und zu dir. Wenn du dann feststellst, dass es immer noch ein zeitlich großes Invest ist, lege deine Fokus auf einen Social Media Kanal. Du kannst flexibel entscheiden, was zu dir und deinem Yoga Business passt.

Wenn du dich dann an das regelmäßige Posten gewöhnt hast und deine Followerzahlen wachsen, kannst du auch bezahlte Werbung schalten. Dadurch wirst du noch sichtbarer und neue Besucher werden auf deinen Account aufmerksam. Deine Sichtbarkeit steigt, du gewinnst mehr Follower und erreichst dadurch noch mehr Menschen, die du für Yoga begeistern kannst.


6. Flyer – die klassische Art der Yoga-Werbung

Wie kannst du dein Angebot noch besser bekannt machen? Neben deiner Website und Social Media Marketing kannst du noch ganz klassisch Flyer verteilen, die dich und dein Yoga Angebot vorstellen. Auch für spezielle Angebote wie Retreats, Workshops oder Kurse für bestimmte Zielgruppen (z.B. Schwangere oder Yoga 60+) kannst du Flyer günstig drucken lassen und im Supermarkt oder in Arztpraxen verteilen. Das funktioniert am besten, wenn du neue Teilnehmerinnen für dein offline Angebot gewinnen möchtest.


7. Werbung für Yogalehrerinnen in lokale Zeitungen

Bestimmt kennst du die kostenlosen Zeitungen, die fast niemand in seinem Briefkasten finden möchte. Aber hier und in Tageszeitungen kannst du Print-Anzeigen schalten, denn es gibt immer noch Menschen, die offline unterwegs sind, weder Facebook noch Instagram nutzen. Tageszeitungen bieten oft zusätzlich noch spezielle Angebote und veröffentlichen Print-Werbung zusätzlich auf ihrem Online-Portal. Erkundige dich am besten bei deiner Tageszeitung, welche Möglichkeiten es gibt. Vielleicht gibt es eine bestimmte Artikelserie zum Thema Gesundheit und du kannst dafür einen Beitrag über Yoga schreiben oder es erscheint ein Artikel über deine Yoga Studio Eröffnung.


8. Angebote pushen durch Rabattcodes und Aktionen

Viele Yogalehrerinnen nutzen besondere Anlässe, um mit Rabattaktionen ihr Angebot on- und offline bekannter zu machen und mehr Teilnehmerinnen für ihr Angebot zu begeistern. Zu welchem besonderen Anlass könntest du eine Vergünstigung anbieten? Oft sehe ich Aktionen zum Welt-Yoga-Tag oder zur Studio-Eröffnung, aber auch Bring a Friend Aktionen oder Schnupperstunden. Vergiss nicht die Aktion auf allen deinen Marketing-Kanälen zu bewerben und deine Follower darauf aufmerksam zu machen.


Der richtige Marketing-Mix macht es

Wenn du bis hierher gelesen hast, denkst du dir jetzt vielleicht, wie und wann du das alles schaffen sollst. Du willst ja eigentlich nur Yoga unterrichten und davon gut leben können. Ohne Marketing geht es allerdings auch im Yoga Business nicht mehr und ich bin sicher, dass du mir hier zustimmst. Starte deshalb so, dass du mehrere Strategien kombinierst und schau, was für dich und dein Business am besten funktioniert. Im Yoga-Marketing ist Stabilität und Leichtigkeit genauso wichtig wie in den Asanas.


Weitere hilfreiche Infos und mein Angebot als virtuelle Assistentin und Business-Mentorin findest du auf www.virtuelle-assistentin-fuer-yoga.de/highlights